Die CSU mit Herrn Damberger wird versuchen, die Semmeltaste abzuschaffen und denken nur an fehlende Einnahmen statt ein bißchen weiterzudenken. Gerade die CSU, die die Hauptschuld an der derzeitigen schlechten Situation im Handel in der FuZo trägt, sollte wirklich mal vernünftige Vorschläge bringen.
Die Semmeltaste ist eingeführt worden, um die Frequenz in der Innenstadt zu erhöhen. Nach Eröffnung der Stadtgalerie ist der Kundenstrom eingebrochen und man suchte bzw. sucht immer noch nach Möglichkeiten, diese Entwiclung wenigstens aufzuhalten.
Die Taste ist ein kleines Puzzlestück und wird gerne angenommen. Es geht nicht um Tourismusförderung, sondern darum, einheimischen Kunden den Einkauf in Passau zu erleichtern. Diese vergleichsweise geringe Fördersumme kommt vielen Geschäften zu Gute, im Endeffekt der Stadt Passau, weil Umsätze erhöht werden und somit Arbeitsplätze gesichert können. In anderen Städten werden sogar große Gratisparkplätze innenstadtnah angeboten, z.B. in Landshut und Straubing. Diese werden von Kunden stark frequentiert und beleben den Einkaufsstandort.
Günstiges Parken ist ein sehr emotionales Thema und Passau würde bei der Streichung der Semmeltaste ein völlig falsches Signal aussenden. Man sollte Kunden nicht bewußt vergraulen. Alleine die Äüßerung dieser „CSU-Sparidee“ schadet dem Handel in Passau immens. „Ich sehe Herrn Damberger nicht als Fachmann für Handelspolitik, zu diesem Thema sollte er sich zurückhalten. Seinen Äußerungen entnehme ich völlige Ahnungslosigkeit wie die Befindlichkeiten von Handel und Kunden sind.
Sein Antrag wird keine Mehrheit finden,“ meint Stephan Bauer, der handelspolitischer Sprecher der Grünen Stadtratsfraktion ist.


