Die Sitzung fand im Gebäude der Bayernhafen statt.
Die Sitzung begann mit einem ausführlichen Blick auf das Unternehmen Bayernhafen. Die Firma scheint gut aufgestellt zu sein und gut zu verdienen, was ja nicht bei allen staatlichen Unternehmen der Fall ist.
Einen kleinen Punkt der Präsentation möchte ich aus ökologischen Gründen erwähnen. Es wurde auf umweltfreundliche Eingriffe bei der Bebauung des Donauufers hingewiesen. Die Bilder zeigten allerdings eine absolute, voll- und großflächige Flächenversiegelung. Bei soviel Beton kann man leider nicht von Verträglichkeit sprechen.
Nach der Vorstellung der örtlichen Prüfung des Jahresabschlusses 2008 des Tourismus e.V. (keine Beanstandungen, nur der Aufforderung, daß die Stadt die Tourismusförderung evtl. selbst wahrzunehmen) wurden wir über das Projekt Bürgerarbeit informiert. Dieses wird die Stadt begleiten und mit der Arbeitsagentur zusammenarbeiten, um Bürgerarbeitsplätze zu schaffen. Es werden arbeitslose Bürger durch Angebote wieder ins Berufsleeben integriert werden, z.B. im Bauhof oder der Stadtgärtnerei. Die Stadt wird bis zu 20 Stellen anbieten können. Ein gutes Projekt, das einstimmig angenommen wurde.
Herr Kratzer informierte über den Verlauf der Donaustrategie Bayerns und Europas. Hier ist Passau gut aufgestellt, um evtl. auch Förderungen zu erhalten und kann mit anderen, größeren Donaustädten gut mithalten. In diesem Projekt ist Passau durchaus am weitesten.
Herr Heppner informierte über den Gewinn eines Innovationspreises für GoPassau und über sonstige Erfolge. Anmerkung dazu, vor allem über die großen Erfolge in der Berichterstattung in den Medien über GoPassau: Das Gratisblatt "Schau mal rüber" würde ich nicht als überregionale Presse bezeichnen und damit hausieren gehen.
Frau Tausch legte Rechenschaft über das Stadtmarketing ab. OB Dupper bezeichnete den Vortrag als "längsten Satz ohne Punkt und Komma", die Liste der Tätigkeiten ist aber auch lange. Hauptsächlich vermarktet, koordiniert und begleitet das Stadtmarketing Veranstaltungen in Passau.
Stadtrat Dittlmann zog seinen Antrag auf finanzielle Unterstützung des Haferlfestes zurück, nachdem er feststellen mußte, dass die Informationen der PNP, das Haferlfest scheitere am Geld, nicht stimmten. Verwirrend war im Antrag nur, dass sein Mitantragsteller Stadtrat Pell ein paar Monate vehement die regelmäßige Durchführung des Promenadenfestes forderte. Nun findet das Fest statt, aber im Antrag wollte man es wieder opfern für das Haferlfest und die bereitgestellten Mittel umleiten. Allerdings haben die beiden Veranstaltungen nichts miteinander zu tun.
Nun ging es in nichtöffentlicher Sitzung weiter, hier wurde das Marketingkonzept von Citymarketing in allen Punkten vorgestellt. Ein guter Entwurf, de schnellstmöglich umgesetzt werden sollte. Wie und in welcher Form (Finanzierung, Gesellschaftsform) wird in nächster Zeit intensiv diskutiert werden.


