Als Reaktion auf einen PNP-Artikel, in dem zwei Leute (einer davon CSU-Innstadt) das Thema "Neue Brücke für die Innstadt" wieder Pro-Brücke aufwärmen.
Phantasielose Innstadt-CSU hat keine Themen
Die grüne Stadtratsfraktion hält eine Donaubrücke in der Innstadt für zu teuer und ökologisch bedenklich. „Die in Aussicht gestellten Fördergelder müssen auch vom Bürger bezahlt werden und der vermeintlich geringe Eigenanteil ist schnell mehrere Millionen schwer“, gibt Fraktionsvorsitzende Erika Träger zu bedenken und die massiven Eingriffe in die Natur, sogar in Naturschutzgebiete stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen der Brücke.
Studien belegen, dass kaum eine Entlastung der Innstadt erreicht werden würde. „Allerdings wird die Brücke zusätzlichen Verkehr stadteinwärts mit sich bringen und die Wohngebiete im Krankenhausbereich wieder erheblich belasten“, führt Stephan Bauer aus, zudem käme auf die Ilzstadt neues Staupotential zu, wenn hier Schwerlastverkehr umgeleitet werden würde. Die Marienbrücke ist ein Nadelöhr, das zu Hauptverkehrszeiten auch mit einer zweiten Brücke verstopft bleiben wird.
Das angebliche Argument des Tanktourismus wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben, spätestens wenn Autos entwickelt sind, die weitgehend ohne Benzin angetrieben werden. Außerdem ist es nicht Aufgabe der Stadt, einer österreichischen Tankstelle eine Brücke zu bauen, an der selbst Österreich kein Interesse habe.
Karl Synek meint, dass „das vorgeschobene Totschlagargument mit der Sicherheit der Innstadt kann man in Zeiten der Rettungshubschrauber nicht gelten lassen. Auch hört hinter der Innstadt die Welt nicht auf, sogar in Österreich gibt es Feuerwehren und Krankenwägen. Bisher gab es keinen einzigen mir bekannten Fall, wo Hilfe nicht durchgekommen wäre.“
Die einhellige Meinung der Grünen Fraktion ist, dass dieses Thema nicht vordringlich sei, gerade weil so viele Stadträte und Bürgermeister in der Innstadt wohnen. „Wäre eine Brücke wirklich die Lösung, hätte man diese doch schon längst gebaut“, so Karl Synek.
Man müsse das Thema im Zusammenhang mit den gesamten Verkehrsbeziehungen der Stadt sehen und es somit in den Verkehrsentwicklungsplan mit einarbeiten.
Anstatt konstruktive Vorschläge vorzubringen holt man passend zur Faschingszeit olle Kamellen aus der Innstädter CSU-Tüte, so die Meinung der Grünen Stadträte.
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