Sebastian Frankenberger, ÖDP und ich haben diesen Antrag gemeinsam eingebracht, um überparteilich zu zeigen, wie wir uns Stadtratsarbeit und die zukünftige Entwicklung der Stadt vorstellen.
ANTRAG
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
für den Ausschuß „Bauen“ am stellen wir folgenden Antrag zur Behandlung:
1. Anbringung einer Metallkante an der Steinsitzfläche Cagnes-Sur-Mer-Promenade
2. Planung zur Nutzung der Grünfläche (Europ. Haus) als Freizeitgelände für Jugendliche
Begründung:
1. Um den Absplitterungen des Granits durch die Nutzung von BMX-Rädern und Skateboards entgegen zu wirken, soll die Verwaltung eine Lösung finden, die allen Seiten gerecht wird.
Uns schwebt vor, über der Steinkante eine Metallleiste anzubringen.
Die gesamte Optik würde dadurch am wenigsten gestört und der Granit geschützt werden. Ein positiver Nebeneffekt wäre, dass kein Einfetten durch die Skater mehr nötig wäre und somit die unschönen schwarzen Stellen beseitigt wären.
Vor der Anbringung sollte eine Reinigung des Steins mit einem Sandstrahler erfolgen.
Eine vollständige Erneuerung der Steinplatten ist in unseren Augen zur Zeit nicht nötig und zu teuer.
2. Die Neue Mitte soll belebter werden, deswegen sollen Freiflächen einer sinnvollen Nutzung zuführen.
Um Jugendlichen einen zentralen Platz mitten in der Stadt mit günstiger infrastruktureller Anbindung zu geben wird die Verwaltung beauftragt, Planungen einzuleiten, um die Grünfläche (auf der das Europäische Haus geplant und von den Passauer Bürgern abgelehnt worden ist) so umzugestalten, dass diese von Jugendlichen als Freizeitgelände sinnvoll genutzt werden kann.
Man könnte hier für Skater eine Alternative zur Cagnes-Sur-Mer-Promenade schaffen, also einen kleinen Street-Skate-Bereich. Zudem sollen einfache Spielgeräte bzw. Flächen für Tischtennis, Beachvolleyball, Basketball, Boule/Boccia und Fitness bereitgestellt werden ebenso wie Freiflächen und Sitzmöglichkeiten.
Anwohner werden durch zeitliche Nutzungsbegrenzung wie bei Spielplätzen vor nächtlicher Lärmbelästigung geschützt.
Der Antrag ist auch auf den Wunsch - nach einer Nutzung der Grünfläche durch Jugendliche - von Bürgern sowie Geschäftsinhabern gestützt, um die Innenstadt attraktiver zu gestalten.
In Zeiten schwieriger Finanzen sollte die Neugestaltung der Fläche ein erster Schritt in Richtung neuer Bürgergesellschaft sein, um eigenverantwortliche Lösungen mit Engagement der Bürger zu schaffen. Die Stadt Passau soll die Planungen unterstützen und kanalisieren. Die Jugend soll sich diesen Platz selbst erschaffen, also Ideen einbringen und bei der Errichtung selbst Hand anlegen. Bürger und Fachleute sollen dies ehrenamtlich helfend begleiten. Somit wird die Akzeptanz der Maßnahme massiv erhöht und mehr wertgeschätzt werden. Spenden durch Sach- und Arbeitsleistungen sind zudem möglich und sollen organisiert werden. Die Kosten sollen überschaubar und relativ gering bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Stephan Bauer Sebastian Frankenberger
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