Sitzung im Dienstleitungsgebäude Passavia
Die Verkehrssituation in der Alten Straße war das Hauptthema, denn es wird von Bürgern eine Einbahnstraßenregelung (oberer Teil unterhalb Kastenreuths) gewünscht. Allerdings möchten viele Anlieger in den Nebenstraßen eben diese nicht. Und der Rest der Grubweger wohl auch nicht. Die Verwaltung schlug eine Bürgerbefragung in den direkt betroffenen Gebieten vor. Nachdem sich die SPD im Vorfeld gegen die Einbahnstraße ausgesprochen hatte, stellte Zankl fest, daß auch die CSU gegen eine Änderung der aktuellen Regelung sei und somit nur noch eien Stimme fehle, um sofort zu entscheiden statt der Verwaltung Arbeit aufzuerlegen, wenn der Beschluß ohnehin schon feststehe. Ich outete mich als die siebte Stimme, aber die SPD zog doch nicht mit, nur noch Mangold, womit der Antrag von Burke abgelehnt worden ist und anschließend der Verwaltungsvorschlag zur Bürgerbefragung einstimmig angenommen wurde. Schwache Performance der SPD.
In der Krummauer Straße werden demnächst 25 Dauerstellplätze, sowie 15 solcher in der Prachatitzer Straße, in Bewohner- und kostenlose Kurzzeitparkplätze umgewandelt, um die Parkplatzsituation um die Berufsschule zu entschärfen.
Im Informationsteil wurde die Situation mit den Partyschiffen angesprochen. Kritisiert wurde der hohe und stark übertriebene Alkoholkonsum, das Verhalten der Gäste nach der Landung und die laute Musikbeschallung an Deck. Ich konnte aufklären, daß nicht die Veranstalter für das Saufen verantwortlich seinen, sondern der Reeder, der das Schankrecht alleine ausübt. Auch könne der Kaptitän jederzeit die Musik regeln, wobei an Deck keine Musik gespielt werden dürfe. Eigentlich. Es werden wohl mit Wurm und Köck Gespräche geführt werden. Auch die Behauptung der Presse, Schiffe würden vor Wohngebieten auf und ab fahren wurde von der Verwaltung verneint. Außerdem landen alle Schiffe allerspätestens bereits um Mitternacht.
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