Auch im Schule und Sport-Ausschuß war der Haushalt ein dominierender Punkt und die Ansätze genau durchleuchtet.
Es ist eigentlich allen klar, daß die Stadt kein Geld hat und sparen muß. Das hinderte den Ausschuß aber nicht daran, dem Eishockeyverein Blackhawks nochmal 15000 Euro zusätzlichen Zuschuß zu gewähren - nur gegen meine Stimme. Meine Kollegen sahen keine bevorzugte Behandlung gegenüber anderen Vereinen durch die Stadt. Die Argumente an direkten und indirekten Zuschüssen in Höhe von sage und schreibe 100.000 Euro durch die Event interessierten nicht, denn die Event ist ja nicht die Stadt. Nur leider finanziert die Stadt die Event. Nur ein Punkt der Extras: Eine Stunde Belegung der Eishalle kostet 80 Euro. Die Blackhawks zahlen nur 20 Euro!
Ich bin selbst Fan der EHF Passau und war auch Sponsor, aber es betreibt nicht die Stadt Passau den Verein, und wir können es uns auch nicht leisten.
Zu absolut unsinnigen Ausgaben wie einem beantragten 210.000 Euro-Zuschuß für die Privatkletterhalle im österreichischen Freinberg für den Betreiber und Golfplatzbesitzer konnte ich mich nicht äußern. Die CSU beantragte Vertagung dieses Punktes, warum auch immer.
Interessant waren die Planungen des Landschaftsarchitekten zum Bschütt-Gelände. Sehr schön. Jetzt werden erst einmal die Kosten ermittelt. Hoffentlich ist dann wieder Geld dafür da. Ich forderte, bei den Kostenrechnungen auch die jährlichen Unterhaltskosten auszurechnen, denn diese werden wesentlich höher sein als jetzt die Pflege des Bschütts kostet. Zudem befürwortete ich einen Kiosk, allerdings keine Gaststätte. Und ich regte an, über eine Einzäunung und einen geringen Eintritt nachzudenken. Ich kenne dieses System aus dem Ausland, wenn ich einen schönen gepflegten Park mit hochwertiger Einrichtung für einen Euro bekomme, wäre das eine Überlegung wert.
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