Zwei Punkte umfasste die Tagesordnung, nur einer ist nicht verschwiegen.
Es wurde über den ÖDP-Antrag, einen Plan zur Erhöhung des Anteils der regenerativen Energien zu erstellen.
Die Stadtwerke erarbeiteten einen Fünfjahresplan, mit dem sie kanpp zehn Millionen Euro investieren und die Eigenproduktion von Energie auf knapp 40% hochschrauben könnten. Allerdings ist kein Geld für diese Investitionen vorhanden.
Deswegen wurde viel dagegen geredet, hauptsächlich von Seiten der CSU und der Passauer Liste. Ich mahnte, daß diese Investitionen unumgänglich seien und je länger wir warten, desto teurer werden diese und Passau gerät ins Hintertreffen was die Energieversorgung betrifft. Diese muß unabhängig von Großkonzernen vor Ort mit erneuerbaren Energien organisiert werden, so daß Passaus Bürger sicher und günstig mit Energie versorgt werden können.
Daher regte ich auch an, einzelne Projekte durch Bürgerbeteiligung - etwa mit Fonds - zu finanzieren.
Jedes einzelne Projekt aus dem Plan der SWP muß aber durch den Aufsichtsrat genehmigt werden und wird somit in Zukunft noch für viele Diskussionen im Aufsichtsrat sorgen. Denn vielen Aufsichtsräten ist die kurzfristige monetäre Rendite leider wichtiger als die Nachhaltigkeit und Investition in die Zukunft.
Genehmigt wurde der Plan trotzdem einstimmig bzw. weil noch nicht wirklich etwas entschieden worden ist.


